Johannes Euler

 

 

Kurzbiographie

Johannes Euler wurde in Hannover geboren und bekam mit drei Jahren bei seinem Vater Geigenunterricht. Mit neun Jahren folgte Gesangsunterricht, der dazu führte, dass das Singen bald in den Vordergrund rückte. In der Zeit als Knabensopran bekam er zweimal Preise im Bundeswettbewerb Jugend Musiziert und wurde in das „Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter“ (IFF) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover aufgenommen. Ab 2008 studierte Johannes zuerst Musik im Fächerübergreifenden Bachelorstudiengang in Hannover – 2012 wechselte er in die Abteilung Gesang zu Ralf Popken, und erhält seitdem zusätzlich privat Unterricht bei Michael Chance in Den Haag. 2013 debütierte er am Theater Osnabrück in G. P. Telemann’s „Der aus der Löwengrube errettete Daniel“. Neben der Konzentration auf Kantaten und Oratorien von J.S. Bach und G.F. Händel beschäftigt er sich auch mit zeitgenössischer Musik, besonders gerne aber mit Lautenliedern (J. Dowland, H. Purcell) und Werken von B. Britten.

 

Stimmlage

Counter-Tenor

 

Prägendes musikalisches Erlebnis der Kindheit/Jugend?

Viele Opern- und Konzertbesuche in Hannover im Opernhaus. Ganz wichtig war mit sieben Jahren das Erleben der „Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner, das mich zu dem Entschluss geführt hat, Sänger zu werden.

 

Warum ich Singphoniker bin

Das Singen im Ensemble kultiviert die Stimme und das musikalische Empfinden, und es kann bei guter Ausführung zu den unglaublichsten Klängen führen, die nur durch die Stimme produziert werden können. Ich bin sehr glücklich, diese Dinge auf derart hohem Niveau ausleben zu dürfen!

 

Mein Lieblingsstück

Das kann ich ganz schwer sagen. Es gibt sehr viele Stücke, die ich unbeschreiblich schön finde – von Renaissance-Musik bis zu Hardrock.

 

Diese Musik ertrage ich nicht

Musik aller Epochen und Stilrichtungen, wenn sie fantasielos geschrieben ist oder sich innerhalb weniger Minuten am Computer produzieren lässt.

 

Da bin ich heikel

Arroganz und Unzuverlässigkeit.

 

Das lässt mich kalt

Skandale und Schlagzeilen über Promis, die man erstmal „googeln“ muss, um zu wissen, wer sie sind…

 

Mein größter Erfolg

Meine Stimme entdeckt zu haben und mein Leben durch Musik auszufüllen zu können!

 

Meine größte Niederlage

Hin und wieder zu sehen, wie einzelne Zuhörer nach Konzerten völlig unberührt den Saal verlassen.

 

Lebensmotto

Wo ein Wille (oder ein Traum) ist, ist auch ein Weg (wenngleich oft ein nicht ganz einfacher).

 


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